• Willkommen in der Kirche!

    Der Weg (zurück) in die Kirche führt in Westfalen in der Regel über die Kirchengemeinde, normalerweise die des Wohnortes. Wer sich diesen Schritt überlegt, sollte ein Gespräch mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin suchen.

    Wer das ist, erfährt man im Zweifel durch einen Blick in das örtliche Telefonbuch: Unter „Kirchen, evangelische“ findet man den richtigen Anschluss. Viele Kirchengemeinden finden Sie auch schon im Internet. Völlig anonym kann man also nicht Mitglied der evangelischen Kirche werden. Aufgenommen wird man durch die zuständige Pfarrerin oder den zuständigen Pfarrer der Kirchengemeinde, in deren Bereich man wohnt. Das ist die Regel.

    Wer eine besondere Bindung an eine andere als die Wohnsitzgemeinde hat und nach den örtlichen Verhältnissen auch dort am Gemeindeleben teilnehmen kann, kann als Ausnahmeregelung die Aufnahme auch in diese Kirchengemeinde beantragen. Besondere bürokratische Hindernisse gibt es dabei nicht.

    Darüberhinaus gibt es im Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein noch die Möglichkeit, mit Pfarrer Detlev Schnell einen Termin im Haus der Kirche an der Berleburger Schloßstraße auszumachen. Auch hier kann man die notwendigen Vorgespräche führen und in die Evangelische Kirche von Westfalen eintreten. Einen Termin dafür kann man auch zwischen 8 und 13.30 Uhr bei Christiane Petri in der Superintendentur vereinbaren.

    An dieser Stelle noch einige Antworten auf häufig gestellte Fragen:

    • Die Taufe ist einmalig. Sie wird von allen Kirchen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gegenseitig anerkannt. Darum werden Wiedereintrittswillige nicht noch einmal getauft, wenn sie früher einer anderen anerkannten christlichen Gemeinschaft angehört haben.
    • Nicht-Getaufte werden hingegen erst durch eine Taufe in die evangelische Kirche aufgenommen. Dem Gottesdienst gehen in der Regel ein Taufunterricht oder ein paar Taufgespräche voraus. Der Täufling kann so den christlichen Glauben näher kennen lernen. Danach gibt es zumeist keine Prüfung. Vorgesehen sind in der Regel nur ein Gespräch mit einem Pfarrer oder einer Pfarrerin sowie die Teilnahme an einem Gottesdienst mit Teilnahme am Abendmahl.
    • Sofern man dem Pfarrer oder der Pfarrerin nicht persönlich bekannt ist, sollte man den Personalausweis beim Eintritt in die Kirche dabei haben. Außerdem werden bei einem Wiedereintritt die Austrittsbescheinigung und möglichst auch die Taufurkunde benötigt.
    • Der Eintritt in die evangelische Kirche ist, im Unterschied zum Austritt bei den staatlichen Stellen, kostenlos.
    • Die Mitgliedschaft in der Evangelischen Kirche kostet den Einzelnen die sogenannte Kirchensteuer. Es gibt viele Kirchenmitglieder, die gar keine Kirchensteuer zahlen, wie etwa Jugendliche, Studierende, Arbeitslose und Rentner. In der Regel müssen neun Prozent der Lohn- oder Einkommenssteuer bezahlt werden. Dies gilt ab einem Bruttoeinkommen von 899,99 Euro für Ledige, 1703,99 Euro für Verheiratete und 2.258,99 Euro für Verheiratete mit einem Kind. Wer 2500 Euro brutto im Monat verdient und verheiratet ist, zahlt 12,69 Euro Kirchensteuer monatlich. Die Kirchensteuer kann als Sonderausgabe von der Einkommenssteuer abgesetzt werden. Wer eine Lohnsteuerkarte hat, lässt dort seine Kirchenzugehörigkeit nach einem Eintritt eintragen.
  • Pfr. Detlev Schnell

    Pfr. Detlev Schnell

    Moltkestraße16
    57319 Bad Berleburg
    fon: 02751/444600
    fax: 02751/444601

    mail: eintritt(at)kirchenkreis-wittgenstein.de

    Christiane Petri

    Christiane Petri

    Schloßstraße25
    57319 Bad Berleburg
    fon: 02751/924110
    fax: 02751/924171

    mail: superintendentur(at)kirchenkreis-wittgenstein.de