• Kirchengemeinde Feudingen

    Evangelische Kirche in Feudingen, An der Kirche, 57334 Bad Laasphe-Feudingen

    Feudingen ist die Urpfarrei im Oberen Lahntal. Bevor in den Nachbarorten selbständige Gemeinden entstanden, gehörten sogar die Erndtebrücker und die Banfer noch zu dem Kirchspiel.

    1218 ist der Namen Feudingens erstmals urkundlich belegt, der Bau der Feudinger Kirche wird auf Mitte des 13. Jahrhunderts taxiert. Die ursprünglich dem Heiligen Martin von Tours gewidmete Kirche ist eine spätromanische, dreischiffige Wittgensteiner Hallenkirche, in der Gestaltung der Netpher Martinskirche ganz ähnlich. Die am weitesten zurückreichenden Kirchenbücher in ganz Westfalen stammen aus Feudingen, sie gehen zurück auf Sterbregister aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts. 1646 überfiel gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges ein marodierender Trupp unter schwedischem Kommando während des sonntäglichen Gottesdienstes das Dorf. Während die Menschen in der Kirche festgehalten wurden, plünderten die Räuber den Ort und stahlen das Vieh. Knapp 100 Jahre später, genau gesagt 1741, brannte in einem Gewittersturm das Dorf innerhalb von zwei Stunden nieder. Lediglich die aus Stein gebaute Kirche überstand das Feuer und bot den Menschen im Ort Zuflucht und Asyl.

    1928 wurden im Chorraum der Kirche vorreformatorische Malereien freigelegt. Noch viel mehr kann man über die Feudinger Geschichte in dem von Johannes Burkardt, Andreas Kroh und Ulf Lückel herausgegebenen Buch „Die Kirchen des Kirchenkreises Wittgenstein in Wort und Bild“ finden, den Text über Feudingen hat Eberhard Bauer geschrieben.

    Die Glocken von Feudingen

     

     

    • Evangelische Kirche in Volkholz, Heckenweg 2, 57334 Bad Laasphe-Volkholz
    • Evangelische Kirche in Oberndorf, Schmaler Weg 4, 57334 Bad Laasphe-Oberndorf

    In Wittgenstein ist das Feudinger Kirchenspiel auf seinen gut 58 Quadratkilometern das dörfer-reichste. Dazu gehören: Amtshausen, Bermershausen, Feudingen, Großenbach, Holzhausen, Oberndorf, Rückershausen, Rüppershausen, Saßmannshausen, Steinbach, Volkholz mit Glashütte und Welschengeheu sowie Weide.

    Der Grundstein für das Oberndorfer Gotteshaus wurde am 15. Juli 1955 gelegt, am 1. Juli 1956 wurde die Kirche der Gemeinde übergeben. Die Volkholzer Kirche wurde 1966/7 erbaut, ihr Turm hatte bereits eine längere Geschichte: Er war ein ausgedientes Transformatoren-Häuschen, auf das die Turmhaube aufgebaut wurde. Am 15. Oktober 1967 fand die Einweihung der Kirche statt. Die Gemeinde zählt heute gut 3400 Gemeindeglieder (Stand November 2016). Oliver Lehnsdorf ist der einzige Pfarrer im Oberen Lahntal, seit 1. April 2017 arbeitet außerdem der Gemeindepädagoge und ordinierte Prädikant Johanes Drechsler in der Kirchengemeinde.

    Die Glocken von Oberndorf

     

     

    Die Glocken von Volkholz

     

     

    Das Presbyterium

    Zum Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Feudingen gehören Gerhild Hackler, Karin Pinnen, Annette Laubisch und Helga Afflerbach (hintere Reihe von links), Susanne Pott, Ursula Hampel, Erhard Latt und Burkhard Rupprecht (mittlere Reihe von links), Hartwig Hahlweg, Pfarrer Oliver Lehnsdorf und Willi Hofheinz (vordere Reihe von links). Es fehlen: Eckhard Dietrich, Norbert Rosenthal, Bernd Rothenpieler und Karl-Christoph Sonneborn.
  • Pfr. Oliver Lehnsdorf

    Pfr. Oliver Lehnsdorf

    Schmaler Weg 6
    57334 Bad Laasphe-Oberndorf
    fon: 02754/212707

    mail: O.Lehnsdorf(at)gmx.de

    Gemeindepädagoge Johannes Drechsler

    Gemeindepädagoge Johannes Drechsler

    Am Langen Land 1
    57334 Bad Laasphe-Feudingen
    mobil: 0176/72551588

    mail: drechsler66(at)hotmail.com

    Gemeindebüro

    Beate Schweizer
    An der Kirche 12
    57334 Bad Laasphe-Feudingen
    fon: 02754/1303
    fax: 02754/1477

    mail: WI-KG-Feudingen(at)kk-ekvw.de

    Öffnungszeiten:
    dienstags, freitags 9 bis 11 Uhr,
    donnerstags 14 bis 18 Uhr