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18.04.2018
Von: Dr. Hans Dürr

Edelstahl und energie-effizient

Kirchengemeinde Dorlar freut sich über Hinweisschild für St.-Johannis-Kirche Eslohe


Ulrike Voss, Dr. Hans Dürr, Peter Herrmann, Pfarrer Jürgen Rademacher, Oliver Dirks, Karin Paetsch, Elena Agalakov und Markus Hufnagel (von links) freuten sich vor der April-Sitzung des Presbyteriums der Dorlarer Kirchengemeinde bei der St.-Johannis-Kirche in Eslohe über das neue Hinweisschild.

Mit Pfarrer Friedel Birker fing vor 70 Jahren alles an: Der Flüchtlings- und Vertriebenenstrom nach dem Zweiten Weltkrieg hatte dem Sauerland viele Evangelische beschert. 1947 wurde auch deshalb die Evangelische Kirchengemeinde Dorlar aus der Taufe gehoben und der Grundstein für die Ursprungskirche in Dorlar gelegt. Hunderte neue Protestanten lebten hier vor allem verteilt in die Orte Reiste, Wenholthausen und Eslohe. Wohnortnah wurden dort in den folgenden Jahrzehnten weitere evangelische Kirchen in die Dörfer gebaut. Mittlerweile sind in der Kirchengemeinde Dorlar die Kirchgebäude in Wenholthausen und Reiste entwidmet, in Dorlar finden nur noch selten Gottesdienste statt, aus besonderen Anlässen wie etwa am Reformationstag. Einzig die St.-Johannis-Kirche in Eslohe ist als wöchentlich genutzte Gottesdienststätte geblieben.

Die Gebäude und Außenanlagen in Eslohe erfahren als zentrale Begegnungs- und Gottesdienstorte der Dorlarer Kirchengemeinde gerade eine Verjüngungs- und Modernisierungskur. Zwei ältere im Wurzelwerk drückende und in der Höhe den First überragende Nadelbäume mussten entfernt werden, der Blick fiel danach wieder frei auf die frisch gestrichene Wand zum Kircheneingang. Dort fehlte ein modernes Hinweisschild auf die Kirche. Das gesamte Presbyterium, insbesondere Oliver Dirks und Peter Herrmann, haben sich um die neue Ausschilderung bemüht, ganz großer Dank gilt auch der Kückelheimer Firma Ketten-Wulf für die grundlegende Unterstützung bei der Herstellung dieser Edelstahl-Tafel.

Theresa Weinbrenner gestaltete ein Emblem mit Kirchennamen und Symbolen der Kirchengemeinde, hergestellt aus Edelstahl. Links sind die Kirchturmspitzen als Symbole der vier genannten Gotteshäuser der Kirchengemeinde abgebildet. Diese sollen gegen das Vergessen allen Gottesdienstbesuchern bereits am Eingang zur heutigen Zentralkirche in Eslohe signalisieren: Die historischen Kirchenstandorte in Dorlar, Reiste und Wenholthausen sind Teil der Geschichte der Kirchengemeinde. Und auch bei Dunkelheit weist die Beschilderung mit energie-effizienter LED-Beleuchtung den Weg zum Glauben und zur Kirche. Ein echter Blickfang, so empfanden es jetzt jedenfalls die Presbyterinnen, Presbyter und Pfarrer Jürgen Rademacher vor der April-Sitzung des gemeindlichen Leitungsgremiums.