Projekte des Kirchenkreises Wittgenstein

Nicht nur, dass der Evangelische Kirchenkreis Wittgenstein von seinen Gemeindegliederzahlen her der kleinste in der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) ist. Dazu kommt auch noch, dass er für die Landeskirche in Bielefeld weit weg, verkehrlich schlecht erschlossen ganz am anderen Ende Westfalens knapp vor Hessen liegt. Wenn man unter diesen Umständen wahrgenommen werden möchte, dann muss man sich schon mal etwas Neues einfallen lassen oder auch ein Ziel mit viel Wittgensteiner Hartnäckigkeit, Energie und Treue verfolgen. Beispiele genau dafür sind die Projekte, die hier vorgestellt werden.

Um auch in Zukunft trotz aller Verkehrsferne für Mitarbeiter interessant zu sein und um die aktuellen Mitarbeiter fürsorglich zu behandeln, entwickelte man im Kirchenkreis das Salutogenese-Konzept einer gesundheitlichen Vorsorge für kirchliche Mitarbeiter. Diesen Ansatz nahm anschließend sogar die Landeskirche in ihre aktuellen Überlegungen zum Pfarrbild auf.

Die seit Jahrzehnten bestehende Kirchengemeinschaft zwischen der Westfälischen Landeskirche und der United Church of Christ (UCC) in Ohio sowie in Indiana und Kentucky spiegelt sich in einem Projekt wider, das seit Anfang der 90er Jahre mit viel Ehrgeiz und Begeisterung gepflegt wird. Konkret geht es um den Young-Ambassadors-Austausch. In Zwei-Jahres-Programmen kommt es zur Begegnung zwischen jungen, in ihren Kirchengemeinden aktiven Christen aus den USA und aus Wittgenstein, deren Höhepunkte die Besuche beim jeweils anderen sind. Zunächst besuchen die Deutschen Amerika, dann revanchieren sich die Amerikaner mit ihrem Gegenbesuch bei den Deutschen.