• Weltgebetstag im Kirchenkreis

    Wikipedia nennt ihn die größte ökumenische Basisbewegung von Frauen. Deren Motto lautet: „Informiert beten - betend handeln.“

    Der Weltgebetstag wird in über 170 Ländern in ökumenischen Gottesdiensten am ersten Freitag im März begangen. In den Gemeinden bereiten Christinnen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam die Gestaltung und Durchführung der Gottesdienste vor, deren Gottesdienstordnung in jedem Jahr von Frauen aus einem anderen Land geschrieben wird.

    Die Frauen bringen in die Texte und Gebete der Gottesdienstordnung die eigenen Hoffnungen und Ängste, die Freuden und Sorgen, die Wünsche und Bedürfnisse sowie die eigene kulturelle Vielfalt mit ein. Bereits ab 1887 gab es Gebetstage, die von den Frauenmissionswerken in den USA und Kanada ins Leben gerufen wurden. In den darauffolgenden Jahren kam für die nordamerikanischen Kirchen die interkonfessionelle Komponente hinzu.

    Am 4. März 1927 wurde der erste WELT-gebetstag gefeiert. In Deutschland führten im gleichen Jahr erstmalig Methodistinnen den Weltgebetstag durch. 1947 fand in Berlin ein erster ökumenischer Weltgebetstags-Gottesdienst mit US-amerikanischen Frauen auf Initiative der Methodistin Luise Scholz statt. 1970 schlossen sich auch die römisch-katholischen Frauenverbände an.

    • Auch in Birkelbach feierten die Mädchen und Jungen 2011 einen Kinderweltgebetstag, in dessen Mittelpunkt Chile stand.
    • Manuela Schnell (rechts) hat für den Wemlighäuser Weltgebetstag die örtlichen Lamas organisiert, auch Maike Schröder als eine ihrer Besitzer findet die Idee prima. In allen Wittgensteiner Gemeinden hoffen die Organisatorinnen, dass Viele bei den Weltgebetstags-Gottesdiensten einfach mal so interessiert reinschauen wie Merlin (Bildmitte) auf dem Foto.
    • Der Erndtebrücker Kinderweltgebetstag führte die Mädchen und Jungen 2010 nach Kamerun, das Leitmotiv lautete damals: Alles, was Atem hat, lobe Gott.
    • Der schmale Umriss des Landes ist ganz charakteristisch, im evangelischen Jugendheim in Erndtebrück war er ausgelegt mit diversen typischen Produkten, die einem sehr schnell einfallen, wenn man an Chile denkt. Auch die Banferin Erna Galler legte etwas ab in dem chilenischen Zentraltal vor den Anden.