Kirchengemeinde Dorlar-Eslohe

  • Zum Jahresende wechselt Pfarrer Jürgen Rademacher aus seiner Kirchengemeinde in den Ruhestand, von der Wittgensteiner Kreissynode verabschiedete er sich schon jetzt.
  • Superintendent Stefan Berk überreicht an Dr. Hans Dürr die Urkunde, die bestätigt, dass die Evangelischen Kirchengemeinde Dorlar seit 1. Dezember Evangelische Kirchengemeinde Dorlar-Eslohe heißt.

Zweimal stand die nördlichste Kirchengemeinde des Evangelischen Kirchenkreises Wittgenstein bei der Herbstsynode am Mittwoch im Mittelpunkt des Interesses: zunächst ging es um ihren Pfarrer Jürgen Rademacher, danach um ihren Namen.

Superintendent Stefan Berk verabschiedete als Leitender Theologe des Kirchenkreises Jürgen Rademacher aus der Synode, da dieser zum Jahresende nach mehr als 30 Jahren als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Dorlar in den Ruhestand wechselt. Stefan Berk erinnerte in diesem Rahmen daran, dass Jürgen Rademacher selbst zeitweise zum Kreissynodalvorstand (KSV), dem Leitungsgremium des Kirchenkreises, gehörte. Außerdem rief er der Synode noch einmal die kreiskirchliche Visitation in der Dorlarer Kirchengemeinde ins Gedächtnis, bei der die KSV-Mitglieder 2014 trotz schmerzlicher Einschnitte im Gebäudebestand kurz zuvor eine sehr lebendige, offene, fröhliche und sehr gut funktionierende Diaspora-Gemeinde gesehen hatten.

Damit ist Jürgen Rademacher der letzte Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Dorlar, sein Nachfolger wird nämlich seine Stelle in der Evangelischen Kirchengemeinde Dorlar-Eslohe antreten. Diese Namensänderung wurde vom Presbyterium der Kirchengemeinde auf den Weg gebracht, um den heutigen Realitäten Rechnung zu tragen. Auch wenn die unbestrittenen Anfänge der Kirchengemeinde in Dorlar bei Friedel Birker liegen, so leben doch inzwischen die allermeisten Gemeindeglieder auf dem Gebiet der Kommunalgemeinde Eslohe - während der ehemals allein namensgebende Ort auf Schmallenberger Stadtgebiet liegt. Und die Schmallenberger Evangelischen sind ja eigentlich Gleidorfer Gemeindeglieder. Auch hier trägt die Gemeinde nicht den Namen des größten Ortes. Nördlich davon hat sich das nun geändert. Seit 1. Dezember heißt die nördlichste Kirchengemeinde des Wittgensteiner Kirchenkreises Dorlar-Eslohe.