„Und bis wir uns wiedersehen...“ >
< Young Ambassadors gibt es überall
29.07.2016
Von: Jens Gesper

Abschied nach zwei Jahren...

... oder nach drei Wochen, je nachdem wie man rechnet


Am Sonntag gab es beim Young-Ambassadors-Gemeindegottesdiesnt Marshmellows und Fleischwurst als kulinarischen Brückenschlag von Erndtebrück nach Amerika, heute Abend beim Abschluss-Gottesdienst wird das Menü noch ausgefeilter.

Die amerikanischen Young Ambassadors der sechsten Generation sind derzeit zu Gast in Deutschland, sind zu Gast bei etwa gleichaltrigen Jugendlichen aus Wittgenstein und deren Familien und sie sind zu Gast bei Kirchengemeinden. Deshalb hat es in den vergangenen knapp drei Wochen immer wieder Veranstaltungen in den Gemeinden gegeben, bei denen Gastgeschenke verteilt wurden und oft gut gegessen wurde - und außerdem wurde immer wieder gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Mal mit allen, mal mit vielen, mal mit ein paar Young Ambassadors.

Heute, 29. Juli, gibt es ab 19 Uhr in der Evangelischen Kirche Erndtebrück den letzten gemeinsamen Gottesdienst in dieser Zusammensetzung. Nach zwei Jahren Austauschprogramm ist abzusehen, dass sich die 13 amerikanischen und 14 Wittgensteiner jungen Leute und ihre jeweils zwei Betreuer wahrscheinlich nie wieder gleichzeitig an ein- und demselben Ort für einen Gottesdienst aufhalten werden. Und die Young Ambassadors wollen alle Interessierten an diesem Gottesdienst teilhaben lassen, deshalb ist heute Abend jeder in der Erndtebrücker Kirche herzlich willkommen. Den Gottesdienst haben die Jugendlichen selbst ausgearbeitet, dass am Ende Tränen fließen, ist schon abzusehen. Und doch wird den jungen Leuten niemand die beiden vergangenen zwei Jahre je wieder nehmen können - und diese werden in Zukunft immer wieder ihre Sicht auf die Welt beeinflussen.

Davon werden den Jugendlichen auch die Young Ambassadors der ersten fünften Generationen erzählen, von denen heute Abend zweifelsohne viele in Erndtebrück beim Gottesdienst sind. Gelegenheit dazu gibt es nach dem Gottesdienst, wenn auf alle Besucher noch etwas zu essen und zu trinken wartet. Auch die Young Ambassadors der sechsten Generationen bleiben noch etwas, müssen sich dann aber auch irgendwann auf den Weg machen. Samstamorgen startet nämlich für die Amerikaner das Flugzeug nach Hause, nach Indiana und Kentucky.

Hier gibt es viele Fotos.