Zum vierten Mal im Abenteuerdorf >
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27.03.2018
Von: Jens Gesper

Karfreitags-Geschehen für 2018 übersetzt

Der Ökumenische Kreuzweg führte erstmals rund um Wingeshausen


„#beimir“, das stand am späten Dienstagnachmittag über dem gemeinsamen Ökumenischen Kreuzweg der Evangelischen Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück und Wingeshausen und der Katholischen Christus-König-Gemeinde Erndtebrück.

„#beimir“, das stand am späten Dienstagnachmittag über dem gemeinsamen Ökumenischen Kreuzweg der Evangelischen Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück und Wingeshausen und der Katholischen Christus-König-Gemeinde Erndtebrück. Jetzt wird sich mancher über das Hashtag-Zeichen „#“ wundern und fragen, ob das denn unbedingt sein muss. Ja, muss. Diese Kreuzwege werden von der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend und der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland getragen und gestaltet, sie richten sich speziell an die Jugend. Und für Jugendliche ist der Hashtag kein fremdes Symbol, sondern ein Alltags-Zeichen bei Instagram, tumblr und Pinterest.

Auch unter den 50 Teilnehmern an dem Ökumenischen Wittgensteiner Kreuzweg, der in diesem Jahr erstmals rund um Wingeshausen führte, waren viele Jugendliche aus dem Konfirmanden-Unterricht der Kirchengemeinden Birkelbach, Erndtebrück und Wingeshausen. Sie gestalteten die sieben Stationen des Kreuzwegs mit, genau wie Pfarrer, Presbyteriums- und Pfarrgemeinderats-Mitglieder und Gemeindeglieder. Jesu Kreuzweg-Stationen vom Karfreitags-Geschehen vor knapp 2000 Jahren wurden dort auch diesmal wieder mit anschaulichen Erzählungen von jungen Menschen aus der Jetzt-Zeit für die Jugendlichen in die Gegenwart übersetzt. Aufgenommen wurden die Gedanken von modernen Schwarzweiß-Zeichnungen, in denen allein Jesus einen farbigen Kontrapunkt setzte und immer wieder seine ewige Einladung, sein #beimir mit Leben erfüllte. Außer diesen Geschichten und Bildern gehörten zu jeder Station Gebete und gemeinsam gesungene Lieder. Zwischen den Stationen trugen Abgeordnete aus den beteiligten Gemeinden das Kreuz von Station zu Station.

Anfang und Ende des Kreuzwegs waren in der Wingeshäuser Kirche. Und weil es auf der zweiten Streckenhälfte immer mal wieder nieselte oder regnete, waren alle dankbar, dass im Gemeindehaus neben der Kirche eine gute Suppe und heißer Tee auf die Kreuzwegs-Teilnehmer warteten. So ging eine gelungene Veranstaltung gesellig zu Ende, die auch älteren Teilnehmern den Hashtag näher brachte. Und wenn man für die fremde Vokabel sofort die passende deutsche Übersetzung „Doppelkreuz“ genommen hätte, dann hätte man gleich am Anfang schon bemerkt, wie perfekt ein Hashtag zu einem Kreuzweg passt.

Hier gibt es viel mehr Fotos.