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07.07.2018
Von: Jens Gesper

Über Flüsse, durch Labyrinthe

Hochsauerländer Konfis suchten und fanden im Abenteuerdorf den Weg zum Miteinander


Die Jugendlichen aus Eslohe, Schmallenberg und Winterberg, die nun ein Jahr lang gemeinsam den Konfirmandenunterricht absolvieren, lernten sich jetzt im Abenteuerdorf Wittgenstein besser kennen und dabei auch schätzen, ...

..., etwa wenn sie einen gefährlichen imaginären Fluss mit Getränkekisten und klaren Regeln überqueren mussten.

Verschiedene Persönlichkeiten, verschiedene Ortschaften, verschiedene Schulformen - überall im Wittgensteiner Kirchenkreis muss der Konfirmandenunterricht unterschiedlichsten jungen Leuten gleichzeitig gerecht werden. In den Hochsauerländer Kirchenkreis-Gemeinden kommt hinzu, dass die Jugendlichen nicht nur drei Dörfer voneinander entfernt wohnen, sondern gleich aus den drei Kommunen Eslohe, Schmallenberg und Winterberg kommen, dabei liegen Eslohe und Winterberg 40 Kilometer voneinander entfernt. Deshalb wurden vor vier Wochen alle gemeinsam in einem Gottesdienst begrüßt, jetzt trafen sie sich einen Tag lang im Abenteuerdorf Wittgenstein in Wemlighausen, um einander besser kennen und dabei auch schätzen zu lernen.

Maike Schröder von der Einrichtung des Wittgensteiner Kirchenkreises hatte unterschiedliche erlebnispädagogische Aufgaben für die 28 Jungen und Mädchen aus den Evangelischen Kirchengemeinden Dorlar, Gleidorf und Winterberg vorbereitet. Zehn Mitarbeiter unterstützten sie bei der Umsetzung, neben den beiden Pfarrern Ursel Groß und Jürgen Rademacher sowie Yvonne Thomas als Mitarbeiterin des Kirchenkreis-Kompetenzzentrums für Kinder-, Jugend- und Familienarbeit vor allem junge Ehrenamtliche aus den Gemeinden.

Während die eine Gruppe mit Getränkekisten auf dem wunderbaren, riesigen Gelände einen imaginären gefährlichen Fluss überqueren musste, musste die andere im Haus ein Labyrinth passieren. Während man bei dem einen unbedingt miteinander reden sollte, waren bei dem anderen alle Geräusch verboten, nur eins galt immer: Die ganze Gruppe musste durchkommen. Das waren nur zwei von vielen Programmpunkten, die vor allem eins wollten: Aus den Einzelnen eine Gemeinschaft formen, in der sie bis zur Konfirmation im kommenden Jahr über ihren Glauben nachdenken können. Und dann nach der Konfirmation 2019 werden sie weiterhin verschiedene Persönlichkeiten aus verschiedenen Ortschaften und verschiedenen Schulformen sein, aber ihre gemeinsame Zeit wird sie verbinden. Ein Mosaikstein ist dabei die Erinnerung an diesen Tag, als sie miteinander einen gefährlichen Fluss mit Getränkekisten und ein kompliziertes Labyrinth überwinden konnten, weil sie gemeinsam Stärken nutzten und zusammen Schwächen wettmachten.

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