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02.09.2018
Von: Jens Gesper

300 Besucher feierten Sonnenau

Festtag, weil das Gebäude des Erndtebrücker Familienzentrums 25 wurde


Frank Neuser aus Kreuztal begeisterte die Jubiläums-Besucher bei den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Evangelische Kita im Erndtebrücker Ederfeld.

Auch im Evangelischen Jugendheim konnten die Besucher mit Fotos einen Blick zurück in die 25-jährige Geschichte der Evangelischen Kita im Erndtebrücker Ederfeld werfen.

Wer sich wie mit Pippi Langstrumpf im Bonbonladen fühlen wollte, war bei den Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Evangelische Kita im Erndtebrücker Ederfeld genau richtig.

Als am Sonntagmittag die Erndtebrücker Realschul-Band „Rayquasa“ beim Festtag zum 25-jährigen Bestehen der Evangelischen Kita im Ederfeld spielte, da war die Musik schon ein bisschen ungewohnt für solch einen Anlass. Gleichzeitig illustrierte der Auftritt eine Binsenweisheit: Aus Kindern werden Leute. Denn die meisten der Rayquasa-Rocker besuchten vor gar nicht allzu langer Zeit selbst den Kindergarten der örtlichen Evangelischen Kirchengemeinde, der seit rund zehn Jahren ein offizielles Familienzentrum ist und inzwischen Sonnenau heißt.

Ein Name, den sich die Erndtebrücker Einrichtung von Astrid Lindgren ausgeliehen hat. Bei der schwedischen Schriftstellerin ist das nämlich ein paradiesisches Phantasialand. Genau diesem Anspruch wurde das in den Hang gegossene, außergewöhnliche Niedrigenergie-Gebäude, das sich von Anfang an sehr stark an den Perspektiven seiner kleinen Besucher orientierte, vom ersten Tag an gerecht.

Und nachdem der Freiluft-Familiengottesdienst zum Jubiläum auf der Wiese bei der Kita mit Pfarrerin Kerstin Grünert zelebriert war und die Reden zum freudigen Anlass von Helmut Krumm, der damals als Pfarrer den Bau Anfang der 1990er Jahre begleitete, von Bürgermeister Henning Gronau und von Einrichtungsleiterin Birgit Bösch geschwungen waren, konnte tatsächlich und endlich ausgelassen gefeiert und gegessen werden. Auch im schwedischen Stil. Bullerbü, Lönneberga, Vimmerby und Birkenlund, so heißen die vier Gruppen des Familienzentrums, boten im Jubiläums-Gebäude selbst und im benachbarten Evangelischen Jugendheim sowie auf dem Weg dazwischen viele Möglichkeiten für Spiel und Spaß, zum Schauen und Spachteln.

Bei Waffeln und Würstchen, bei Kuchen und Köttbullarn blieb niemand hungrig, auf der Hüpfburg und dem Bewegungs-Parcours konnte man sich dann zum Training bewegen. Für Unterhaltung sorgte neben Rayquasa auch der Kreuztaler Frank Neuser mit seiner Jonglier- und Feuer-Show, der in den Pausen die Kinder auch gern selbst Dinge ausprobieren ließ. Neben den Spielen konnte man auch immer wieder Blicke auf alte Fotos werfen.

Im guten Dienst miteinander machten die Sonnenau-Mitarbeiterinnen, ihre Angehörigen, Kita-Eltern und das Presbyterium den Festtag zu einem gelungenen Feiertag. Wieviel Spaß die Kinder hatten, das war ihnen anzusehen. Gut 300 Besucher waren den Tag über beim Jubiläum, morgens beim Gottesdienst waren es rund 200: Und die Mädchen und Jungen aus der Kita begrüßten ihre Gäste ganz passend mit dem Sommerlied von Michels Schwester Ida, das sie eigens eingeübt hatten.

Hier gibt es viel mehr Fotos.