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28.10.2018
Von: Jens Gesper

„Unsere Gemeinde, die Ihnen am Herzen liegt“

Marlene Gerade-Shala ist seit 25 Jahren offiziell Sekretärin der Gleidorfer Kirchengemeinde


Seit einem Vierteljahrhundert fester Bestandteil der Gleidorfer Kirchengemeinde: Gemeindesekretärin Marlene Gerade-Shala (links). Dafür dankte ihr jetzt beim Gottesdienst in der Schmallenberger Christuskirche Pfarrerin Ursel Groß.

Auch wenn sie schon seit November 1992 in der Evangelischen Kirchengemeinde Gleidorf arbeitet, wurde sie doch erst im Herbst 1993 fest angestellt: die Gemeindesekretärin Marlene Gerade-Shala. „Sie sind mit Ihrem Dienst in unserer Gemeinde verwurzelt, und ich möchte Ihnen heute im Namen des ganzen Presbyteriums und der Gemeinde für diesen Ihren Dienst von ganzem Herzen danken“, sagte Pfarrerin Ursel Groß jetzt beim Gottesdienst in der Schmallenberger Christuskirche. Und dass Marlene Gerade-Shala sich nur ungern von der Pfarrerin nach vorn in den Chorraum der Kirche bitten ließ, illustrierte, wie sie seit 25 oder ja eigentlich schon 26 Jahren ihre Aufgabe in der Gleidorfer Kirchengemeinde erfüllt. Eher im Hintergrund. Aber dennoch mit ganzem Einsatz.

Dabei hilft das Wissen der Gemeindesekretärin auch der Pfarrerin, die sich bei dieser Gelegenheit ganz persönlich an Marlene Gerade-Shala wandte: „Wenn Sie anfangen zu erzählen, was Sie in der langen Zeit in unserer Gemeinde erlebt haben, dann merke ich jedes Mal: Sie könnten Regale mit Büchern füllen. Dabei sind es immer zuerst die Menschen, die Ihnen wichtig waren - und sind. Sie kannten und kennen sie zum großen Teil. Sie kennen ihre Lebensgeschichten - wissen um Freude und Leid - und tragen es mit - ganz einfach - ganz selbstverständlich. Und es ist unsere Gemeinde insgesamt, die Ihnen am Herzen liegt und der sie - weit über Ihre Dienstzeit hinaus - viel Zeit, Kraft und Engagement schenken.“ Sätze, die Marlene Gerade-Shala vielleicht nicht gern im Rampenlicht hören wollte, die aber nach 25 Jahren doch mal laut und deutlich gesagt werden mussten. Der Applaus der Gottesdienst-Gemeinde gab der Pfarrerin Recht.