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31.01.2019
Von: Veranstalter

Und wenn die Zivilcourage nicht mehr reicht?

Workshop „ZuVielCourage“ im Berleburger Haus der Kirche möchte ermutigen


Die Forderung nach Zivilcourage können heutzutage alle unterschreiben - aber leben wir nicht vielleicht in Zeiten, in denen es noch viel mehr braucht? Möglicherweise sogar ZuVielCourage? Genau unter der Überschrift „ZuVielCourage“ findet am Donnerstag, 31. Januar, von 17.30 bis 20 Uhr im Berleburger Haus der Kirche, Schloßstraße 25, ein Workshop statt. Die Kooperations-Veranstaltung der Erwachsenenbildung im Evangelischen Kirchenkreis Siegen mit der Integrationsagentur der Diakonie in Südwestfalen und dem Evangelischen Kirchenkreis Wittgenstein bringt die beiden Schauspieler und Antirassismus-Trainer Karin Kettling und Jürgen Albrecht nach Wittgenstein, die ihren selbstentwickelten Workshop im Gepäck haben.

In ihrem Crashkurs für politische Einmischung vermitteln die Beiden dem Publikum auf kurzweilige Art wirkungsvolles Mundwerkszeug, um künftig ausländerfeindliche, herabsetzende, diffamierende Äußerungen kommunikativ geschickt parieren zu können. Die Collage aus Szenen, Moderation und Ermutigung steigt dabei in keine Diskussion über aktuelle Themen ein, sondern beleuchtet die Frage, wieso wir uns bei Diskriminierungen, negativer Stimmungsmache und Menschenverachtung im Alltag oft nicht einmischen können, weshalb wir auf jeden Fall Stellung beziehen sollten und wie das auf eine elegante, humorvolle und dennoch eindeutige Weise funktionieren kann.

Die Teilnahme ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung dennoch notwendig. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es bei Anna Butzek, Integrationsagentur Diakonie in Südwestfalen, unter Tel. (0271) 5003101 oder durch eine E-Mail an anna.butzek(at)diakonie-sw.de.