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18.01.2015
Von: Jens Gesper

Diakoniegottesdienst zeigte Vielfalt der Arbeit

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“ - Leitmotiv der Veranstaltung in der Erndtebrücker Kirche


Viele Menschen sorgten zusammen dafür, dass der Diakoniegottesdienst in der Evangelischen Kirche Erndtebrück ein ganz besonderer war.

In einer Spielszene, einem Interview und bei Liedervorträgen wurde die schillernde Vielfalt der Diakonischen Arbeit in der Erndtebrücker Kirchengemeinde deutlich.

In einer Spielszene, einem Interview und bei Liedervorträgen wurde die schillernde Vielfalt der Diakonischen Arbeit in der Erndtebrücker Kirchengemeinde deutlich.

In einer Spielszene, einem Interview und bei Liedervorträgen wurde die schillernde Vielfalt der Diakonischen Arbeit in der Erndtebrücker Kirchengemeinde deutlich.

Für die Musik sorgte der CVJM-Posaunenchor Erndtebrück/Oberndorf auf der Empore.

„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein“, dieses Leitmotiv hatte am Sonntag der Diakoniegottesdienst in der Evangelischen Kirche Erndtebrück. Und so wussten alle 200 Besucher, die gleich zur Begrüßung ein Stück Brot in die Hand gedrückt bekamen, dass das lange nicht alles sein würde an diesem Morgen. Und tatsächlich schloss sich ein Gottesdienst an, der allein aufgrund seiner vielen Beteiligten besonders war. Wittgensteins Diakoniepfarrerin Stephanie Eyter-Teuchert, die die Gesamtleitung hatte, übernahm die Predigt, Pfarrerin Kerstin Grünert aus Erndtebrück die Liturgie. Für die Musik sorgte der CVJM-Posaunenchor Erndtebrück/Oberndorf auf der Empore. Und dann stellten sich auf sehr unterschiedliche Weise noch drei diakonische Arbeitsbereiche in der Erndtebrücker Kirchengemeinde vor: Alltagsbegleitung, Kindergartenarbeit und Hospizdienst.

Elke und Andreas Roth präsentierten mit Dagmar Rath die Alltagsbegleitung des Diakonischen Werks Wittgenstein in einer kurzweiligen, lebensnahen Spielszene. Birgit Bönsch und Sabine Dreisbach, Einrichtungsleiterinnen der Evangelischen Kitas der Kirchengemeinde im Ederfeld und an der Martin-Luther-Straße, stellten ihre Arbeit in Worten sowie mit fröhlich singenden Kindern und Kolleginnen vor. Karin Schneider, Gabriele Goßmann und Klaus Braun berichteten über den Ambulanten Hospizdienst Wittgenstein. Bei Gebeten und Lesung brachten sich Nicole Dickel und Rebekka Klammt ein. Außerdem wurde Karl-Ludwig Wiesel, der Erndtebrücker Quotenmann bei den Diakonischen Gemeindemitarbeiterinnen in Wittgenstein, aus dem Dienst verabschiedet (siehe Extrabericht).

Stephanie Eyter-Teuchert konnte sich an diesem Morgen auf viele Menschen verlassen, die alle ihr Scherflein zum Gelingen des Gottesdienstes als Ganzes beitrugen. Die Pfarrerin versicherte diesen stellvertretend für alle Menschen, die in den vielfältigen diakonischen Bereichen der Gemeinde arbeiten: „Ihr seid ein Segen für uns! Für die Betroffenen, für Patienten und Klienten und für uns andere: die Angehörigen und die, die in der Gesellschaft heute von diesen Diensten einen großen Nutzen haben. Was das für Aufgaben sind, wie sie im Einzelnen aussehen, das haben wir eben in den Anspielen, dem Auftritt der Kinder und der Verabschiedung von Herrn Wiesel erleben können.“

Und die Pfarrerin Stephanie Eyter-Teuchert stellte genau diese Arbeit in Diakonischem Werk und in den Gemeinden nochmal in einen größeren Zusammenhang: „Wir feiern diesen Gottesdienst, weil wir Sie heute hereinrufen und anstecken wollen mit der Gemeinschaft und der Lebendigkeit, die wir als Christinnen und Christen in Kirche und Diakonie leben wollen. Kommen Sie dazu, machen Sie mit, denn: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von der Liebe Gottes, die wir durch andere Menschen in unserem Leben erfahren und an sie weitergeben wollen.“